Projekt: BigBall
Was ist BigBall?
Ein 2m großer, 12kg schwerer Ball, dessen Vielseitigkeit alle wichtigen Bereiche des Sports abdeckt sowie gruppendynamische Prozesse anregt.
Projektziele:
1. Die pädagogischen Ziele:
1.1. Vermittlung von Selbstbewusstsein durch Erfolge
Gerade für die steigende Anzahl übergewichtiger und motorisch nicht geübter Kinder bietet der BigBall neue Möglichkeiten sich selbst zu erproben. Unsportliche Kinder werden somit animiert sich aktiv in die Sportstunde einzubringen. Die sportlichen Kinder machen zeitgleich die Erfahrung, dass ihnen auch unsportliche Kinder in manchen Bereichen durchaus ebenbürtig sind.
1.2. Vermittlung von Teamfähigkeit
Allein die Größe des BigBalls vermittelt den Kindern: „Nur gemeinsam sind wird stark!“. Einzelaktionen, die in anderen Sportarten zum Erfolg führen können, sind beim BigBall ineffektiv. Dadurch ist der BigBall ein ideales Mittel „Grüppchenbildung“ im Sportunterricht entgegenzuwirken und das einheitliche Gruppengefühl zu stärken.
1.3. Aggressionsabbau
Der BigBall bietet eine ideale Möglichkeit vorhandene Aggression und Frustration spielerisch abzubauen. Gerade von aggressiven Kindern wird er gerne als Gegner angenommen. Gegen den Ball kann geschlagen und getreten werden, ohne dass Mitschüler dadurch beeinträchtigt werden.
1.4. Selbsterfahrung körperlicher Fähigkeiten
Viele Kinder sind sich ihrer Fähigkeiten noch nicht vollends bewusst. Der BigBall animiert sie dazu, bis an ihre persönliche Leistungsgrenze zu gehen. Er zeigt ihnen, wo ihre Grenzen liegen, wenn sie zur Selbstüberschätzung neigen. So werden bei entsprechenden Übungen die Vorsichtigen mutiger und die Übermütigen vorsichtiger.
2. Die sportlichen Ziele:
2.1. Muskeltraining
Mit dem BigBall erreicht man eine Kräftigung der Gesamtmuskulatur, besonders der eher unsportlichen Schüler. In der spielerischen Auseinandersetzung mit dem BigBall ist der Ehrgeiz der sportlichen Schüler nicht geringer und führt daher zum gleichen Effekt.
2.2. Koordinationstraining
Die Größe und Langsamkeit des BigBalls erlaubt auch motorisch nicht Geübten eine erfolgreiche Arbeit an ihren Fähigkeiten. Sie sind nicht benachteiligt wie bei der Arbeit mit anderen Bällen. Deutliche Verbesserungen sind meist schon in der ersten Stunde augenfällig und heben das Selbstvertrauen. Zeitgleich verbessert sich auch das Körperbewusstsein deutlich.







