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Jugensportlerehrung 2008

 

Jannik Hallenberger, Anja Rambacher und die USC-Basketballerinnen – Jugendsportler des Jahres 2008

Heidelberg. In neuer Umgebung fand die 2. Jugend-Sportlerehrung der Stadt und des Sportkreises Heidelberg statt. Angesichts des regnerischen Wetters entschlossen sich die Organisatoren Anfang letzter Woche, die Veranstaltung vom Tiergarten-Schwimmbad in die Musikfabrik Nachtschicht zu verlegen. Knapp 300 junge Sportlerinnen und Sportler wurden für vordere Platzierungen bei internationalen und nationalen Meisterschaften im Jahr 2008 von Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner und dem Sportkreis-Vorsitzenden Gerhard Schäfer geehrt. Moderator Frank Schuhmacher führte wie gewohnt gekonnt durch die Veranstaltung. Ausgezeichnet wurden auch Aktive aus selten ausgeübten Sportarten wie Karnevalistischer Gardetanz, Schlauchbootslalom oder Quadrathlon. Sophia Arnold und Justin-Oliver Jäger von der Karnevalsgesellschaft der Polizei Heidelberg gaben eine Kostprobe ihres tänzerischen Könnens. „Ihr habt gezeigt, dass Leistung bringen Spaß machen kann“, sagte OB Würzner zu allen Nachwuchssportlern. Spaß und vorhandene Sportplätze seien das wichtigste im Sport. Ausdrücklich dankte er Eltern, Lehrern und Vereinen für ihr ehrenamtliches Engagement. Erstmals haben Sportkreis und das Amt für Sport und Gesundheitsförderung im letzten Jahr Pokale für Schulen ausgelobt, die vor allem in den Grundsportarten bei den „Stadtschulmeisterschaften Turnen, Leichtathletik und Schwimmen“ besonders aktiv und erfolgreich sind. Bei den Grundschulen wurde die Internationale Gesamtschule Erster vor der Friedrich-Ebert-Schule und der Mönchhofschule. Bei den weiterführenden Schulen belegte das Bunsen-Gymnasium Platz eins vor dem Helmholtz- und dem St. Raphael-Gymnasium.Krönender Abschluss der Veranstaltung war die Bekanntgabe der gewählten Jugendsportler des Jahres. Manch einer musste dafür vom leckeren American Barbecue zurückgerufen werden. Der neue Jugendsportler Jannik Hallenberger hatte die Veranstaltung sogar schon verlassen, denn mit einer Wahl hatte er nie und nimmer gerechnet. Der 18-jährige Kanusportler vom WSC Neuenheim hatte sich von Trainer Henning Müller zu einem Quadrathlon überreden lassen. Dies ist ein Triathlon plus Kanufahren. Bei der Europameisterschaft im thüringischen Suhl belegte er dann über die Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 5 km Laufen, 5 km Kanu und 25 km Radfahren) gleich den ersten Platz. Bei den Jugendsportlerinnen gewann Schwimmerin Anja Rambacher vom SV Nikar. Die 19-Jährige, die gerade ihr Abitur gemacht hat, wurde deutsche Jugendmeisterin über 200 m Lagen. „Diesen Titel wollte ich unbedingt“, erzählte Rambacher, dafür hat sie die acht Trainingseinheiten pro Woche gerne in Kauf genommen. „Über diese Wahl bin ich völlig überrascht“, meinte sie erfreut.Jugendteam des Jahrs wurden die U18-Basketballerinnen des USC Heidelberg. Centerin Friederike Güttner (18) war nebst ihren Mannschaftskameradinnen überrascht über den Sieg. „Eine schöne Bestätigung für unsere erfolgreiche Jugendarbeit“, sagte Trainer Dennis Czygan.Jugendsportler des Jahres: 1. Jannik Hallenberger (WSC Neuenheim), 2. Simon Bessler (Heidelberger RK), 3. Michael Würges (GSV Heidelberg).Jugendsportlerin des Jahres: 1. Anja Rambacher (SV Nikar Heidelberg), 2. Cagla Akyol (KTGw Heidelberg), 3. Kristin Navarro-Braun (Reiterverein Heidelberg)Jugendteam des Jahres: 1. USC Heidelberg (Basketball), 2. Heidelberger RK (Rudern-Doppelvierer), 3. TSG Rohrbach (Baseball)

Bericht: Michael Rappe

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Jannik Hallenberger
Anja Rambacher
USC-Basketballerinnen