ARBEITSKREIS ZUR ENTWICKLUNG VON LEITLINIEN FÜR BÜRGERBETEILIGUNG IN HEIDELBERG

Neue Wege zur Bürgerbeteiligung

Gerhard Schäfer: Delegierter im Arbeitskreis zur Entwicklung von Leitlinien für Bürgerbeteiligung in Heidelberg

Von Gerhard Schäfer: Aus den negativen Erfahrungen bei der geplanten Stadthallenerweiterung in Heidelberg und auch aus dem bisherigen Verlauf in Sachen "Stuttgart 21" haben die Stadtverwaltung mit OB Dr.Würzner und der Gemeinderat Konsequenzen gezogen und  zwei Beschlüsse gefasst um die Bürger noch stärker an Planungs- und Entscheidungsprozessen zu beteiligen.

So wurde ein Gremium aus Vertretern der Verwaltung, der Parteien im Gemeinderat und verschiedener Verbände berufen, um bei künftigen wichtigen Entscheidungen ein Modell zu entwickeln, damit die Bürger rechtzeitig und transparent informiert werden , ihre Meinung hierzu zu äußern und dem Gemeinderat damit die Entscheidungsfindung zu erleichtern. Unter Führung von Prof. Dr. Klages, einem profunden Kenner in Sachen Bürgerbeteiligung sollen bis Ende dieses Jahres "Nägel mit Köpfen" gemacht werden.

Als Anerkennung seiner bisherigen Arbeit empfindet der Sportkreis Heidelberg die Delegation seines Vorsitzenden Gerhard Schäfer in diesen „Arbeitskreis zur Entwicklung von Leitlinien für Bürgerbeteiligung in Heidelberg“.

Die Ergebnisse (Protokolle) sind auf dieser Webseite einzusehen. Selbstverständlich sollen an dieser Sache interessierte Zeitgenossen aus dem Sport hierzu Kommentare abgeben, die der Delegierte des Sports in den regelmäßig  öffentlichen Sitzungen weitergeben kann. Ein Mailformular, über das Sie gerne Kommentare an den Delegierten Gerhard Schäfer direkt senden können, finden Sie hier.

Wenn 2015 das amerikanische Militär Heidelberg und die Metropolregion verlässt, stehen allein in Heidelberg rund 200 Hektar zur Konversion an. Deshalb macht sich ein vom Gemeinderat bestellter Entwicklungsbeirat jetzt schon Gedanken, welchem Zweck diese Flächen und Gebäude zugeführt werden sollen. Da sich darunter auch eine ganze Reihe von Sportmöglichkeiten befindet, war es sinnvoll, mit dem Sportkreisvorsitzenden einen Vertreter des organisierten Sports in diesen Beirat zu berufen.