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Projekt "Erlebnis Waldsport"

Das Schulsportprojekt „Erlebnis Waldsport“ versucht Schülern und Schülerinnen Spaß und Freude an der Bewegung in der Natur näher zu bringen. Durch vielfältige Aktionen wird die Klasse motiviert sich im Freien ausgiebig zu bewegen. Gleichzeitig soll den Schülern ein Gefühl für die Natur vermittelt werden, was heute bei vielen Kindern und Jugendlichen nicht mehr vorhanden ist. Dabei wird den Schülern ein Mix aus sportlichen Bewegungsspiele und erlebnispädagogischen Aufgaben präsentiert. Durch diese Maßnahmen soll den Schülern und Schülerinnen deutlich gemacht werden das Bewegung im Freien durchaus attraktiv sein kann. Außerdem sollen vor allem die erlebnispädagogischen Spiele dafür sorgen, dass die Klassengemeinschaft gestärkt wird. Das Projekt richtet sich ebenso an die Lehrer, die die neu gewonnenen Erkenntnisse in Schulalltag und Sportunterricht einbauen können. Auf diese Weise können die täglichen Bewegungszeiten von Schüler und Schülerinnen deutlich gesteigert werden.

Ablauf:

„Erlebnis Waldsport“ hat vier Phasen, von denen die Phase zwei und drei parallel ablaufen:


1) Warm-Up
Die Schüler spielen ein „Warm-Up-Spiel“, bei dem es darum geht Hemmungen abzulegen und den Kreislauf zu aktivieren. Besonderer Wert wird dabei auf Spiele gelegt, bei denen alle Schüler und Schülerinnen permanent in Bewegung sind. In der Regel erleichtert ein intensives Warm-Up-Spiel die weitere Zusammenarbeit zwischen Übungsleitern und Schülern.


2) Wald-Sport-Spiele
Die Schüler und Schülerinnen spielen in der Folge immer abwechselnd ein „Wald-Sport-Spiel“ und Lösen eine Expertenaufgabe. In der Regel werden sechs „Waldsportspiel“ und sechs „Expertenaufgaben“ innerhalb einer Einheit durchgeführt. Die Waldsportspiele haben auch das Ziel ein möglichst hohes Maß an Bewegung für alle Schüler und Schülerinnen zu erzielen. Es wurden nur Spiele ins Programm aufgenommen, die einen hohen Spaß- und Spannungsfaktor haben. Die „Wald-Sport-Spiele“ sind immer so konzipiert, dass der Wald und die natürliche Umgebung eine entscheidende inhaltliche Bedeutung haben. Ideal sind Spiele, bei denen Elemente des Waldes (Bäume, Äste, Blätter, Gelände…) miteinbezogen sind. Die Lehrer werden während der Spiele gezielt von den Übungsleiter zur Nachahmung angeregt.


3) Expertenaufgaben
Jeder Schüler muss im Verlauf des Tages eine Expertenaufgabe lösen. Die Expertenaufgaben folgen immer auf ein „Wald-Sport-Spiel“ und dienen für die Mehrzahl der Schüler und Schülerinnen auch als aktive Pause nach der vorherigen Belastungsphase. Die Schüler die ihre Aufgabe lösen werden von den restlichen Klassenkameraden durch Anfeuerung und verbale Hilfestellung unterstützt. Bei den „Expertenaufgaben“ handelt es sich in der Regel um Aufgaben aus dem Bereich der Erlebnispädagogik. Bei alle Aufgaben handelt sich um motorische Herausforderungen. Ist die Mehrzahl aller „Expertenaufgaben“ gelöst, begibt sich die Klasse auf eine „Schatzsuche“ für die Hinweise aus den bestandenen Prüfungen die Grundlage bilden.  


4) Reflexion
Nach Beendigung aller Spiele und Aufgaben kommt es zu einer Reflexionsphase. Die Schüler sollen sich hierbei zu ihren Erlebnissen während des Aktionstages äußern. Vor allem wird hierbei auf die Erfahrungen während der Expertenaufgaben eingegangen um deren Wirkung auf die Klassengemeinschaft zu verstärken. Auch die Lehrer werden in die Reflexion einbezogen und sollen ihre persönliche Erkenntnisse in den Prozess mit einbringen.

Wir informieren die Heidelberger Schulen rechtzeitig über Projekttermine und Anmeldung.