Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar schickt prominente Unterstützung zum Solheim Cup

Andreas Hofmann (Speer), Lydia Haase (Hockey) und Olympiasiegerin Carolin Leonhardt heißen Golf in die olympische Familie willkommen

Hockey-Nationalspielerin Lydia Haase probiert den Abschlag an der Teebox 1 mit dem Hockeyschläger

Dr. Michael Vesper, DOSB begrüßt alle Olympioniken beim Empfang

Andreas Hofmann und Carolin Leonhardt im Gespräch mit Moderator Frank Hofmann

[Heidelberg, 19.09.2015] Ab 11. August 2016 wird in Rio de Janeiro erstmals wieder seit 1904 (St. Louis) Golf im olympischen Turniermodus gespielt werden. Der Deutsche Golfsport-Verband mit seinem „Golf Team Germany“ nutzt zur Vorbereitung die Leistungen des Olympiastützpunktes MRN und schickt seine Athleten zur medizinischen, und physiotherapeutischen Unterstützung,  zur Trainings- und Kraftanalyse und persönlichen Betreuung in die „Servicestation“ des Olympischen Spitzensports in der Region.

Der olympische Spitzensport ist in der Metropolregion Rhein-Neckar ausgezeichnet vertreten. Da liegt es nah, dass olympische Athleten anderer Sportarten beim Solheim Cup 2015 live dabei sind und das Netzwerk zur neuolympischen Sportart Golf intensivieren. Golf ist somit ganz rasch ein echter Teil der olympischen Familie in der MRN geworden.  

Am „Tag des Sports“ drücken drei Spitzenathleten aus dem Team Rio MRN den Golferinnen des Teams Europa die Daumen, das renommierte Solheim Cup Turnier für sich zu entscheiden. Von den 24 Athletinnen und Athleten, die derzeit im Team Rio MRN besondere Förderung genießen und sich auf die Spiele in Rio 2016 vorbereiten, trafen sich heute im Rahmen des Empfangs der Metropolregion Rhein-Neckar im Golf-Club St. Leon:

  • Lydia Haase, Vize-Hallenweltmeisterin und Bronzemedaillengewinnerin der Hockey-EM in London 2015
  • Andreas Hofmann, 6. Platz bei der Leichtathletik-WM in Peking 2015 im Speerwurf
  • Carolin Leonhardt, Kanu-Olympiasiegerin 2004 und Vize-Weltmeisterin 2013.

Carolin Leonhardt kam dabei die ehrenvolle Aufgabe zu, die Teebox 1 Moderation und Ankündigungen zum täglichen Turnierstart zu übernehmen. Die Olympiasiegerin von Athen 2004 geht mit viel Enthusiasmus an ihre neue Aufgabe: “Die Atmosphäre bei diesem Turnier ist außergewöhnlich, meine Aufgabe macht mir großen Spaß, das Wetter hat sich auch endlich entschieden besser zu werden, bis Sonntag werde ich vollsten Einsatz bringen.“ 

Andreas Hofmann stieß erst vor drei Wochen neu zum Team Rio MRN dazu, nachdem er bei der Leichtathletik-WM in Peking seine persönliche Bestweite mit 86,14m übertraf und dank seines ausgezeichneten 6. Platzes die Zugangskriterien erfüllt hatte. „Ich bin nicht nur sehr froh über das Super-Resultat in Peking, der Wettkampf lief einfach von Beginn an sehr gut, sondern freue mich, dass ich ab sofort zum Team Rio MRN gehöre. Die Zugehörigkeit schafft nicht nur zusätzliche Aufmerksamkeit für alle olympischen Sportarten, sondern erleichtert tatsächlich auch die individuelle Sponsorensuche.“ Darüber hinaus profitiert Hofmann im Team Rio MRN unter anderem von der individuellen Anschaffung von Trainingsgeräten und vermehrter medizinischer Betreuung am OSP.  Andreas trainiert bei der MTG Mannheim, dem Leichtathletik-Leuchtturm in Nordbaden und studiert Sportwissenschaften an der Universität Heidelberg. Wohnhaft in Kirrlach fährt er täglich sprichwörtlich im „Rhein-Neckar Dreieck“. 

Lydia Haase, erfolgreiche Hockeynationalspielerin und „kleine Schwester“ von Olympiasiegerin Mandy Haase, verbuchte im August einen weiteren großen Erfolg mit ihrem Team. Sie gewann die Bronzemedaille bei der Hockey-EM in London und gehört zum gesetzten Kader, den Nationaltrainer Jamilon Mülders in dieser Woche zur intensiven Vorbereitung auf Rio die nächsten 12 Monate zusammenzieht. Die Grundschullehrerin mit dem ansteckenden Lächeln über die Sportart Golf: „Ich selbst habe noch nie wirklich Golf gespielt, obwohl die Bewegung mit dem Hockeyschläger ja durchaus eine gewisse Ähnlichkeit aufweist. Ich könnte mir vorstellen, dass ich nach meiner sportlichen Karriere ein paar erste Trainingsstunden hier in St. Leon nehme,“ scherzt die in Wilhelmsfeld wohnhafte Athletin.

Auch der Präsident der Fördergesellschaft des OSP MRN, Hans-Peter Immel, lobte das Zusammenspiel der Stützpunktsportarten in der Region: “Wenn Athleten aus unserer Region den Weg zu Olympischen Spielen antreten, haben sie den großen Vorteil, dass sie sich untereinander bereits kennengelernt haben. Kanuten drücken Hockeyspielern die Daumen, Handballer fiebern bei den Gewichthebern mit – das schafft einen Wohlfühlfaktor im Athletendorf und bei den Wettkämpfen. Wir sind jetzt auch mit den Golfern in engstem Kontakt, zwei Nachwuchstalente aus St. Leon, Olivia Cowan und Jonas Liebich werden ins Perspektivteam 2020 der MRN aufgenommen, wir heißen die Golfer wirklich herzlich willkommen in unserer „MRN-Familie“.

 Der Golfclub St. Leon bereitet den Weg nach Rio, auch durch die Ausrichtung dieses internationalen Damen-Turniers, der Olympiastützpunkt MRN liefert die idealen strukturellen Bedingungen und die Athleten selbst bringen durch ihr vorbildhaftes Auftreten Leben in das Team. Ein ideales Zusammenspiel.

Über Team Rio MRN:

Das Team Rio MRN - unter dem Zeichen der fünf olympischen Ringe - wird von fünf Premium-Partnern begleitet, die im Rahmen eines  deutschlandweit einmaligen Förderkonzepts privatwirtschaftliches Engagement für den Olympischen Spitzensport demonstrieren und ihre Unterstützung langfristig und nachhaltig verstehen.