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Internationale Sportbeziehung – Heidelberger Delegation zu Besuch im japanischen Kumamoto

BU: v.l. Eckart Würzner, Kay Breer und Hans-Jürgen Howoldt

Beim offiziellen Besuch der Heidelberger Delegation mit Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner an der Spitze konnte Sportkreisvorsitzender Gerhard Schäfer vor Ort die Zukunftsperspektiven im Sport zwischen Heidelberg und Kumamoto besprechen.Die Bedeutung des Sports wurde auf Heidelberger Seite auch dadurch unterstrichen, dass beim Kumamoto-Castle-Marathon das „Team Heidelberg“ mit sechs Personen vertreten war.OB Würzner, Hans-Jürgen Howoldt -Vorsitzender Heidelberger Freundeskreis Kumamoto- sowie Stadtrat Karl Breer gingen auf die 3 km Strecke. Achim Fischer, Rolf Rensch und seine Frau Margit machten sich auf den Weg für die 42 km lange Distanz.

Diese führte die rund 13.000 Teilnehmer durch Kumamotos Innenstadt, anschließend auf eine große Schleife an landwirtschaftlichen Feldern und Sportanlagen vorbei, durch das Industriegebiet und wieder zurück in die Innenstadt, wo der Marathon am historischen Schloss endete.
Ungewohnt war für die Heidelberger Läufer die Festivalstimmung beim Castle-Marathon. In Kumamoto ist es üblich, dass viele Läufer in teils schrillen Kostümen am Marathon teilnehmen und auf der Strecke lautstark von den Zuschauern bejubelt werden.
Dieser Lauf wurde im Gedenken an das Erdbeben 2016, bei dem auch das Schloss sehr stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, neu definiert: der Überschuss trägt zur Sanierung des Schlosses bei.

Für die Zukunft sind folgende Sportkontakte geplant: Zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokyo wird in Kumamoto ein Trainingslager der deutschen Schwimmer stattfinden, das der Sportkreis Heidelberg vermitteln konnte.

Im Rahmen der Rugby-Union-Weltmeisterschaft, die für 2019 an Japan vergeben wurde und auch in Kumamoto ausgetragen wird, ist eine Heidelberger Jugend-Rugby-Jugend-Auswahl während dieser Zeit im Herbst nächsten Jahres eingeladen und ein Einlagespiel gegen eine Kumamoto-Auswahl ins Auge gefasst.