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2013 Sport-Umwelt-Teams: "Fair gehandelt ist schon halb gewonnen" – junge Sportler auf einer Rally durch Heidelbergs Altstadt

Der Sportkreis Heidelberg hat 2001 gemeinsam mit dem Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie der Stadt Heidelberg das Sport-Umwelt-Team-Projekt gestartet. Es beinhaltet unter anderem Optimierungsmaßnahmen an Vereinsgebäuden, um deren Energie- und Wasserverbrauch zu reduzieren und Maßnahmen, um die Vereinsmitglieder für Umweltfragen zu sensibilisieren. Insbesondere Jugendliche sollen zu einem bewussten Umgang mit den natürlichen Ressourcen und zum Naturschutz in der Freizeit motiviert werden.

Wie viele natürliche Ressourcen stecken in einem Handy? Und wie viel verdient eigentlich ein Arbeiter an einem Turnschuh? Um diese und andere Fragen drehte sich die Stadtrallye zum Fairen Handel am 11. Juni 2013 in der Heidelberger Altstadt, die unter dem Motto „Fair gehandelt ist schon halb gewonnen“ stand. Rund 60 Kinder und Jugendliche, aus Sportvereinen die am Sport-Umwelt-Team-Projekt teilnehmen, setzten sich mit Aspekten des fairen, ökologischen und nachhaltigen Handels auseinander. Veranstalter waren das Agenda-Büro der Stadt Heidelberg, der Sportkreis Heidelberg und das Eine-Welt-Zentrum. Es beteiligen sich die Sportvereine TSV Handschuhsheim, SC Neuenheim, DJK/FC Ziegelhausen/Peterstal, TSG Rohrbach, TSV Wieblingen und TSG Ziegelhausen an der Aktion. 

Nach einer kurzen Begrüßung im Heidelberger Rathaus startet die Stadtrallye schließlich am Uniplatz. Von dort aus liefen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vier Stationen an und lösten gemeinsam mit den Pädagogen des Eine-Welt-Zentrums Aufgaben zu verschiedenen Schwerpunktthemen.An der Station „Fisch“ beschäftigten sie sich zum Beispiel mit Problemen der industriellen Schleppnetzfischerei und lernten zu entscheiden welchen Fisch man aus tierschützerischer Sicht besser nicht kauft. An der Station „Handy“ lernten die jungen Sportler was alles in einem alten Handy steckt und wie man es am besten entsorgt. Bei der Station „Schokolade“ wurde „blind“ getestet, ob es geschmackliche Unterschiede zwischen Schokolade aus Fairem Handel oder herkömmlicher Schokolade gibt. An der Station „Turnschuh“ wurde schließlich die Frage aufgeworfen welche Personengruppen beim Kauf eines Sportschuhs verdienen und es wurde aufgezeigt wie extrem und „unfair“ hier die Unterschiede sind.

Bei allen Stationen bekamen die Kinder und Jugendlichen jeweils Tipps, wie sie durch ihr Kauf- und Nutzungsverhalten im Alltag selbst zu fairen Handelsbedingungen beitragen können.