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Bericht: "Gemeinsam Gewinnen Wir" - Sportjugend organisiert 21. integratives Hallenfußballturnier

Gemeinsam große Siege feiern, bittere Niederlagen wegstecken oder einfach nur unbeschwert Spaß haben: Wenn es um das „Zusammenschweißen“ von Menschen unterschiedlicher Herkunft geht, ist kaum ein gesellschaftliches Feld so erfolgreich wie der Sport. Und die 21. Ausgabe des Hallenfußballturniers „Gemeinsam gewinnen wir“ in der Kirchheimer Soccarena war dafür wieder ein eindrucksvolles Beispiel.

Schon als die Veranstaltung 1997 erstmals ausgetragen wurde, war Integration das zentrale Anliegen des Turniers. Damals richtete sich das Angebot jedoch noch primär an die Kinder von Migranten, so dass bei der Anmeldung explizit darauf geachtet wurde, ein möglichst internationales Teilnehmerfeld zu haben.

„Jetzt ist es ein Turnier für alle Kinder“, erklärte Robin Wenzel von der Sportjugend Heidelberg. Der integrative Grundgedanke lebt aber natürlich trotzdem weiter und wird in gleich mehrfacher Hinsicht umgesetzt, wie der Blick auf die rund 100 Teilnehmer und Teilnehmerinnen verrät.

Denn erneut waren nicht nur Fußballer unterschiedlicher Herkunft, sondern auch Mädchen und Jungs gemeinsam am Ball. Auch die teilnehmenden Schulen waren gut gemischt vertreten. Sowohl beim St. Raphael Gymnasium Heidelberg als auch bei der Elisabeth-von-Thadden-Schule Heidelberg, der Theodor-Heuss-Realschule Heidelberg, dem Bunsen-Gymnasium Heidelberg, der Internationalen Gesamtschule Heidelberg, der Werkrealschule Eberbach, dem Englischen Institut Heidelberg, der Geschwister-Scholl-Schule Heidelberg sowie der Otto-Graf-Realschule Leimen fand das integrative Turnier großen Anklang. Bereits zum zweiten Mal ergänzte ein attraktives Rahmenprogramm das Turnier. So gab es neben den Pokalen für die drei bestplatzierten Teams sowie dem Fair-Play-Pokal erneut auch einen speziellen Teamwettbewerb. Dabei mussten die Schüler und Schülerinnen möglichst oft an eine Wand passen, möglichst schnell durch einen Parcours dribbeln oder sich im Zielschießen beweisen. Hier gewann die Elisabeth-von-Thadden-Schule knapp vor dem Englischen Institut Heidelberg. Den dritten Platz teilten sich die Otto-Graf-Realschule und das St. Raphael-Gymnasium - beide waren punktgleich.

Die Idee zahlte sich aus: Sowohl beim Teamwettbewerb als auch beim eigentlichen Turnier waren alle mit Begeisterung bei der Sache.

Neu in diesem Jahr war die Einführung eines speziellen „Elfmeter-Turniers“, bei dem alle Teams beteiligt waren und zeigen konnten, wie nervenstark sie waren. Hier holte sich die Otto-Graf-Realschule, nach mehreren packenden Duellen, den ersten Platz.

Am Ende des Tages konnte sich dann, das Englische Institut Heidelberg über den gesamten Turniersieg freuen. Im Finale besiegten sie das Team des Bunsen-Gymnasiums mit 3:1.

Der Fair-Play-Pokal ging in diesem Jahr an das St. Raphael-Gymnasium, welches von den Schiedsrichtern und dem Orga-Team gewählt wurde.