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„Rollstuhl Rugby macht Schule“ – Schulklassen lernen den Rollstuhlsport kennen

Mit einem neuen Inklusions-Projekt versucht der Sportkreis, an Heidelberger Schulen, auf spielerische Art Berührungsängste zum Thema „Rollstuhl“ abzubauen. „Rollstuhl Rugby macht Schule“ ist eine Fortsetzung eines Projektes des Badischen Behinderten und Rehabilitationssportverbandes.

Foto: Peter Dorn

Zum Start waren ca. 50 Schüler und Schülerinnen der 6. und der 10. Klasse der Gregor-Mendel-Realschule Heidelberg engagiert beim inklusiven Sportunterricht dabei. Ein Schüler und eine Schülerin sitzen im Rollstuhl, sodass es natürlich besonders interessant für deren Mitschüler und Mitschülerinnen war, zu erfahren, wie es ist, sich auf diese Weise fortzubewegen.

Nach einer kurzen Einführung in die Historie der Sportart durch Projektleiter Heiko Striehl, selbst Rollstuhlfahrer und „Beauftragter für Gleichstellung, Inklusion und Integration“ beim Sportkreis Heidelberg, wurden die Teams gebildet und es ging auch gleich voll zur Sache. Dabei stellten die Teilnehmer fest, dass ein Rollstuhl kein unhandliches „Vehikel“ ist, sondern ein durchaus attraktives Sportgerät.

Zum Ende mussten natürlich auch die Lehrer ihr Können beweisen und wollten sich natürlich vor den Schülern und Schülerinnen keine Blöße geben. Die Abschlussrunde wurde genutzt, um Fragen rund um das Thema Behinderung und Rollstuhlsport zu stellen.

In Zukunft hat sich der Sportkreis vorgenommen, mit „Rollstuhl Rugby macht Schule“ möglichst viele Heidelberger Bildungseinrichtungen zu besuchen, um das Thema „Sport und Inklusion“ weiter voran zu treiben..