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Stellungnahme des Sportkreises zu den Artikeln der RNZ vom 12.04.2016 auf Seite 1 und 11 (Rhein-Neckar-Kreis) „Nur CDU-Grußworte ist nicht akzeptabel“

Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe von politischen Eklat am Rande des Sportkreistages auf den Seiten „Rhein-Neckar-Kreis“ sowie auf der Titelseite.

An den Sportkreis-Vorstand hatte sich lediglich der Kreisrat Wilfried Weisbrod (Bündnis 90/Die Grünen) gewendet, der kritisierte, dass die Grußworte nicht parteipolitisch ausgewogen waren. Gegenüber Herrn Weisbrod stellte der Vorsitzende Gerhard Schäfer jedoch bereits am Sonntag klar, dass man beim Sportkreistag Grußworte der Bürgermeisterin, des ausrichtenden Vereins, eines Vertreters der Politik – was üblicherweise dessen höchsten Vertreter übernimmt-, des Rhein-Neckar-Kreises sowie der Stadt Heidelberg erbeten hatte. Dass mit Frau Bürgermeisterin Staab sowie Herrn Dr. Karl. A. Lamers als ranghöchstem Vertreter der Politik und Frau Helena Moser drei Vertreter der CDU auf dem Podium erschienen, war tatsächlich nicht parteipolitisch ausgewogen, so der Vorsitzende Schäfer, aber der Orientierung der Grußworte an den Institutionen geschuldet. Alternativ wären weitere Grußworte der Fraktionen im Kreistag zur Debatte gestanden, die man rein aus Zeitgründen vermeiden wollte. Gerhard Schäfer nahm die Kritik von Herrn Weisbrod auf und versprach darüber nachzudenken, wie und ob auf dem nächsten Sportkreistag eine parteipolitisch ausgewogenere Rednerbesetzung oder alternativ ein gänzlicher Verzicht auf Grußworte aus der Politik erfolgen soll. In keiner Weise war beim Sportkreistag 2016 eine parteipolitische Zielsetzung bei Auswahl der Grußworte geplant. Im Gegenteil: Der Sport – und insbesondere der Vorstand des Sportkreises Heidelberg – positionieren sich parteipolitisch neutral, wie er es bei der Gründung des „Bündnisses des Sports“ bereits sehr deutlich geworden ist.

Nachdenklich stimmt uns jedenfalls jedoch die Platzierung dieser Artikel in der Rhein-Neckar-Zeitung auf Seite 1 und Seite 11 in großer Aufmachung. Ein so genannter „Eklat“ wurde weder beim Sportkreistag noch danach kommuniziert. Darüber hinaus sollte es selbstverständliche Pflicht eines Journalisten sein, allen Betroffenen Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben, was zumindest hinsichtlich des Sportkreises nicht geschehen ist.